Präsidenten

Fünf Präsidenten wechselten sich seit 1988 an der Spitze des GC Petersberg ab. Ein jeder von ihnen hat auf seine Weise die Entwicklung und das Leben des Clubs geprägt. Wenn eine Initialive von vorne herein schwierig ist, liegt das Erfolgsgeheimnis auch darin, an die Spitze einer solchen Initiative die am besten geeignete Person zu berufen.

dalsass - Präsidenten

Der Gründungsprasident (1988-1990) – Joachim Dalsass

Genau das ist mit dem Projekt Golf Petersberg geschehen. Joachim Dalsass, Europaparlamentarier. Vorher Landesrat und in der öffentlichen Verwaltung bestens bewandert, zugleich auch sehr zielstrebig, wurde zum ersten Präsidenten des GC Petersberg gewählt. Er hatte viele Jahre vorher Petersberg zu seinem Wohnsitz erwählt und war daher ein „Einheimischer“. In den anderthalb Jahren seiner überlegten und stets ausgewogenen Amtsführung wurde dieses Vorhaben solide zu Grunde gelegt. Die politische Erfahrung des Präsidenten kam dem GC Petersberg, aber darüber hinaus dem Golf in Südtirol, sehr zustatten. Dalsass‘ Verdienste sind unvergessen.

gallmetzer1 - Präsidenten

Der kollegiale Aufbauer (1990-1997) – Hartmann Gallmetzer

Auf der großten Vorleistung von Joachim Dalsass konnte der Präsident Nummer zwei, Hartmann Gallmetzer, mit einem jungen, dynamischen Vorstand, darunter Werner Gramm als Vize, unter guten Bedingungen weiterbauen. Im lebhaften Dialog mit der Familie Thaler nahm das Vorhaben Golf in den sieben Jahren dieser Präsidentschaft immer deutlichere Konturen an. Der Platz wurde auf 18 Loch ausgebaut, eine starke Golfjugend wuchs heran, der sportliche Geist nahm zu, die Anzahl der Mitglieder stieg auch an und entwickelte sich in Richtung 400. Gallmetzer war als gebürtiger Petersberger und von Jugend auf mit der Familie Thaler gut bekannt, sozusagen das lokalpatriotische Element in dieser Entwicklungsphase.

kiem - Präsidenten

Der gestrenge Erneuerer (1997-2000) – Erwin Kiem

Als Präsident Nummer drei trat Erwin Kiem auf den Plan, der zusammen mit einer Gruppe von Getreuen sozusagen über Nacht die Leitung des Clubs in die Hand nahm. Diese drei Jahre waren die Phase der Regelstrenge, des Versuches, die Zügel fest in die Hand zu nehmen und aus dem „Freizeitverein“ einen Musterverein mit vorwiegend sportlichem Charakter zu machen. Das führte zu einigen Spannungen, denn die Ansichten über Sinn und Zweck eines Sport-und Freizeitvereins waren unterschiedliche, aber es war auch eine wertvolle Erfahrung. Jedes Vorhaben muss in seinem Werdegang die verschiedenen Phasen durchlaufen, um zur vollen Reife zu gelangen. Die drei Jahre Präsidentschaft Kiem waren sicher eine prägende Erfahrung im damals zehnjährigen Leben des Clubs.

gallmetzer - Präsidenten

Die abgeklärte Leitfigur (2000-2008) – Dieter Schnabl

Um die vielleicht notwendigen, sicher aber lehrreichen Spannungen der vergangenen drei Jahre endgültig hinter sich zu bringen, wählte die Vollversammlung des Clubs den Bozner Primararzt Dieter Schnabl, als Sportler (Skifahrer, Radfahrer, Schwimmer, Tennisspieler) und als Mensnh sehr erfahren, zum Präsidenten. Es wurden acht ausgewogene Jahre, in denen sich der Club vor allem auch in seiner gesellschaftlichen Funktion weiter entwickelte und die Eigentümer-Familie eine Reihe von Investitionen vornahm, um das Projekt à jour zu halten. Dieter Schnabl war als Präsident ausgleichend und abgeklärt. Die guten Kontakte zwischen den Südtiroler Golfclubs wurden, wie schon unter Gallmetzer, weiter vertieft.
Schnabl hinterließ, als er 2008 das Amt von sich aus zur Verfugung stellte, ein wohlbestalltes Sport- und Freizeitunternehmen.

christof - Präsidenten

Der Generationenwechsel (2008-…) – Hubert Christof

Die ersten vier Präsidenten kamen, wenn man es etwas breit beurteilt, aus ein- und derselben Generation. Mit Dr. Hubert Christof erfolgle der Generationenwechsel. Frischer Geist, wie es ganz natürlich ist, zieht mit dem erfahrenen Bankmanager in den Club ein. Es war ein reibungsloser Übergang, wobei sich der „goldene Faden“ von der Gründerzeit unter Joachim Dalsass bis in die Gegenwart durchzieht, Aufgabe eines jeden Präsidenten ist es, dieses Vorhaben, das in der Südliroler Sportgeschichte ein Beispiel von Pioniergeist darstellt, im Interesse der Mitglieder und des Sports, in guter Abstimmung mit den Eigentümern, also mit der Unternehmerfamilie Thaler, in eine gute Zukunft zu führen. Dafür weist Hubert Christof alle Voraussetzungen auf.